Kreativ in der Umsetzung

Die Mitarbeitenden im Projekt PINK 2.0 arbeiten täglich daran den Schulalltag für die Schüler*innen so zu gestalten, dass er zu bewältigen ist. Viele verschiedenen Probleme treten dabei auf, die von jedem/jeder Schüler*in unterschiedlich wahrgenommen werden. Von Verständnisproblemen im Unterrichtsstoff, Alltagsorganisation, Problemen mit Freunden oder Mitschüler*innen, Problemen in der Familie oder gesundheitlichen Belangen ist es unser Anspruch bedarfsgerecht mit unseren Klienten zu arbeiten und dabei auch unkonventionelle Wege zu gehen, wenn sie zur Lösung beitragen können.

So ist insbesondere die Coronapandemie seit nunmehr einen Jahr eine große Herausforderung. Hier gab es keine erprobten Strategien. Es war notwendig .ganz neu zu denken und im Versuch- und Irrtum-Prinzip sich an die ständig wechselnden Anforderungen anzupassen. So entwickelten wir beispielsweise ein Analyseinstrument, um die Bedarfe der Familien zu ermitteln und gleich mit der angehängten Kontaktliste entsprechend weiter vermitteln zu können.

Auch die kommunikativen Zugänge zu den Schüler*innen und deren Familien mussten sehr schnell verbessert werden. Und so haben sich neben niedrigschwelliger telefonischer Kontaktaufnahme auch die Messengerdienste etabliert. Social Media-Plattformen nehmen hier auch einen wichtigen Platz ein, gehören sie doch als Informations-und Vernetzungstools nicht nur zu jugendlichen Lebenswelt. PINK 2.0 bedient daher auch einen Instagram-Kanal, um aktuelle zielgruppenspezifische Informationen zu streuen und eine weiter Kontaktmöglichkeit zu offerieren. 

Kreativ bedeutet für uns aber auch ganz klar Spaß, Hobby, Handwerk und schöne Dinge miteinander zu verknüpfen. Deshalb haben wir eine Kreativ-AG initiiert, die unter der Anleitung unserer Honorarkraft Julia Schlegel bastelt, malt, schreibt und designt. Momentan findet das Angebot online statt, auch dafür haben wir Wege gefunden. So können sich die Teilnehmer*innen extra zusammengestellte Materialpäckchen abholen und dann im Gruppenchat gemeinsam arbeiten.

Auch im Umgang mit den Lehrkräften ist uns methodische Vielfalt wichtig. Für den Einstieg in das neue Schuljahr nutzen wir Teambildungs-Methoden und Kommunikationsspiele, die aus sozialpädagogischer Sicht erkenntnisreiche Irritationen ausgelöst haben